Zu einer ereignisreichen 24-Stunden-Übung trafen sich kürzlich die Jugendfeuerwehren aus Bechhofen und Königshofen gemeinsam mit ihren Gästen aus dem sächsischen Klaffenbach, die bereits seit 36 Jahren eine enge freundschaftliche Verbindung zur Bechhöfer Feuerwehr pflegen. Insgesamt rund 25 Personen, darunter die Jugendlichen und ihre Betreuer, simulierten dabei eine volle Schicht bei der Berufsfeuerwehr, wobei sie rund um die Uhr mit den unterschiedlichsten Einsatzszenarien konfrontiert wurden. Das Spektrum reichte von technischer Hilfeleistung bei einem simulierten Unfall zwischen einem Radlader und einem PKW, bei dem zwei Personen befreit werden mussten, über Reanimationstraining und Türöffnungen bis hin zur Bekämpfung von Freiflächen- und Gebäudebränden, bei denen ebenfalls Menschen gerettet wurden. Zudem bewältigten die Nachwuchskräfte Aufgaben wie die Beseitigung von Wasser in einem Keller, das Abbinden einer Ölspur sowie komplexe Verkehrsunfälle, bei denen zusätzlich Personensuchen durchgeführt werden mussten; auch ein Fehlalarm, bei dem ein gemeldeter Feuerschein keine Gefahr darstellte, gehörte zur realistischen Ausbildung. Bei all diesen Übungen übernahmen die Jugendlichen selbst die Verantwortung und agierten als Gruppenführer und Mannschaft, wobei die Einsatzfahrten mit Blaulicht und Martinshorn für ein besonders intensives Erlebnis sorgten. Zwischen den Übungseinsätzen standen die gemeinsamen Mahlzeiten, der technische Dienst sowie das Übernachten im Feuerwehrhaus im Mittelpunkt, während der Abend vor dem Start der Übung bereits mit einem Kennenlernabend im Sportheim des FC Heide Königshofen bei Pizza und Fußball eingeläutet wurde. Für die Verpflegung während der intensiven 24 Stunden sorgte zudem das Grillfest des Kameraden- und Reservistenvereins Bechhofen.
24-Stunden-Übung
Zu einer ereignisreichen 24-Stunden-Übung trafen sich kürzlich die Jugendfeuerwehren aus Bechhofen und Königshofen






